Nachruf

Die Trompe-Gemeinschaft trauert um Bernard Bertrand, der am 24. April 2017 in Liernais, Burgund verstorben ist.

Er hat mit seinem Engagement und Wirken für die Trompe und ihre Musikkultur, auch besonders in Deutschland, Geschichte geschrieben.

Über viele Jahre unterrichtete Bernard Bertrand zahlreiche Bläser auf Lehrgängen in Frankreich und Deutschland und verfasste wichtige Lehrschriften zur Methode des Trompeblasens. Er verstand es, wie kein anderer, seine Begeisterung für das Instrument aufs herzlichste zu vermitteln und dies stets mit der grossherzigen Unterstützung durch seine Frau Paule. Diese Gabe hat er auch seinen Kindern Sylvaine und Xavier mitgegeben, die ihn bei vielen Lehrgängen begleiteten. 

Bernard Bertrand wird uns allen als guter Freund und grosses Vorbild in ewiger Erinnerung bleiben.

 

 

In herzlicher Anteilnahme trauert die Trompe-Gemeinschaft um drei langjährige, engagierte Bläser, die 2015 von uns gegangen sind, davon eine junge Bläserin:

Hans-Heinrich Vögele, Peter Zoll und Sabine Kühn haben uns für immer verlassen. 

Hans-Heinrich Vögele verstarb am 03. August 2015. Er war mit Peter Kötz und Rolf Habich maßgeblicher Mitinitiator bei den Anfängen der Trompe in Deutschland in den 1970er-Jahren. Auch als Lehrer auf zahlreichen Lehrgängen und Leiter der Gruppe „Rallye Trompe Forêt Noir“ wird Hans-Heinrich Vögele immer in Erinnerung bleiben. So hat er nicht nur seinen Söhnen Michael, Thoman und Johannes die Liebe zur Trompe mitgegeben, sondern auch vielen Bläsern die Freude an diesem Instrument vermittelt. Hans-Heinrich Vögele wurde 2007 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. 

Peter (Benno) Zoll, seit den Anfängen Mitglied der Gruppe „Rallye Württemberg“, verstarb am 24. August 2015 nach schwerer Erkrankung. Seine Begeisterung für die Trompe wurde Ende der 1970er-Jahre bei einer kirchlichen Messe der französischen Besatzungssoldaten in der Tübinger Kaserne geweckt. Ursprünglich der Jazztrompete verschrieben, übernahm Peter Zoll die Bass-Stimme in seinem Ensemble, das hierfür notwendige Improvisieren war seine Leidenschaft. Diese Leidenschaft für die Trompe hat er auch an seine beiden Söhne Klaus Martin und Volker weitergegeben.

Sabine Kühn erlag am 01. November 2015 im jungen Alter von 40 Jahren den Folgen einer drei Jahre andauernden unheilbaren Erkrankung. Aus Schwarzach-Rheinmünster stammend, war sie der „Black Forest Beagle Meute“ verbunden und lernte hierüber die Trompe kennen. An ihre wunderbare Radouci-Stimme werden sich viele erinnern. Sie war Mitglied in verschiedenen Gruppen, unter anderem bei der drei-nationalen Gruppe „Rallye Trois Fontaines“ und bis 2007 bei der Gruppe „Val du Rhin“.